Ein paar Gedanken zu Videotags und dem Matroska Videocontainer
Wenn man die Fähigkeiten einiger populärer Videocontainerformate vergleicht, kommt man schnell zu dem Schluss, dass es nur wenige vernünftige Container gibt, bzw. nur wenige Container die modernen Ansprüchen gerecht werden. Moderne Fähigkeiten eines Videocontainers umfassen unter anderem:
- Chapter Support
- Integrierte Subtitles
- Unterstützung einer großen Anzahl von Codecs, mindestens aber alle gängigen Codecs.
- Integrierte Navigationsmenüs (zweitrangig)
- Metadaten bzw. integriertes Tagging wie man es von Mp3s und dem ID3 Tag gewöhnt ist (wichtig!)
- (Attachements)
Anhand dieser Kriterien kommt man auf
- ASF/WMV (kein Menüs)
- Matroska (Menü-Support noch in Entwicklung)
- MP4
- Ogg (keine Menüs)
- Quicktime.
Sollte man auch noch wert auf ein freies Format legen reduziert sich die Liste auf Ogg (BSD Lizenz) und Matroska (L-GPL & BSD Lizenz).
Eine wirkliche Tagging-Funktionalität in der Spezifikation hat nur Matroska definiert.
Ogg unterstützt Tagging über einen Zusatzspezifikation in seinem Comment-Feld. Das Comment Feld des Ogg-Container, war ursprünglich nicht für Tagging ausgelegt, kann aber problemlos zweckentfremdet werden.
Mein persönlicher Favorit ist somit Matroska, da es frei verfügbar ist und alles kann, was ich zwingend von einem Video-Container erwarte.
Videotagging
Nun zum eigentlichen Anliegen dieses Posts:
Wieso ist Videotagging wenig bis gar nicht verbreitet? Genau wie getagte Musikdateien einfacher in einer Sammlung zu verwalten sind (Amarok, Songbird, Winamp, etc), wären auch Videosammlungen einfacher zu handhaben, wenn sie getagt wären.
Ein Amarok für Videos hätte so die Möglichkeit Filme mit Lieblingsschauspielern, -regisseuren oder interessanten Thematiken/Genres zu filtern und als Nutzer findet man schneller was man sucht.
Selbstverständlich gibt es bereits Programme um Filmsammlungen zu verwalten, wie Griffith, Tellico oder GCstar. Der Nachteil hierbei ist, dass die Daten zu den Filmen nur innerhalb des Programms verfügbar sind. Wenn man den Sammlunsgmanager wechselt, muss man auf passende Import/Export-Filter hoffen oder die Daten aufwendig von Hand neu eingeben.
Bei Musiksammlungen fällt der Umzug leichter: Man startet das neue Programm, liest die Sammlung anhand der Tags neu ein und fertig ist der Umzug.
MKV-Tagging heute
Die einzige funktionierende und aktuelle Möglichkeit die Tags des MKV-Containers zu bearbeiten ist die Toolcollection MKVToolnix. Hierbei muss allerdings ein XML-Tagfile von Hand geschrieben werden, dass mittels mkvmerge in den Container gemerged wird. Usability ist zwar etwas anderes, es funktioniert aber.

VLC bietet einen graphischen Tageditor, allerdings konnte ich ihn nicht dazu bewegen die Tags auch persistent im mkv zu sichern. GirlNextDoor-orion.mkv ist übrigens grausamer Pop, den man bei archive.org findet, bevor jemand auf falsche Gedanken kommt
Ziele
Längerfristig gilt es also folgende Meilensteine zu erreichen:
- Tagging Library für einfaches Matroska-Tagging inkl. CLI
- Graphischer Tag-Editorfür MKV-Tags
- Entwickeln eines Collectionmanagers oder Integration eines MKV-Tageditors in bestehende Collection-Manager (Griffith, Amarok, etc.)
Vorerst sollte sich dabei an die offiziellen Tags gehalten werden, die Matroska vorschlägt. Wenn möglich sollte dies in Einklang mit Tagging für OGG & den MP4-Container gebracht werden, in erster Linie, aber auf Matroska beschränkt.
Da Matroska quasi jeden Video- und Audiocodec unterstützt, können AVI und MP4-Container verlustfrei in MKV-Container gewandelt werden und das fast in der Zeit, die für eine simple Datenkopie notwendig ist. Wenn man Tool wie avidemux nutzt, kann dies entweder in einer GUI oder via CLI erfolgen (Selbstverständlich auch skriptbar).
Mount ISO-Files
Um ISO-Files in *nix-System zu mounten, gib man folgenden befehl an:
mount -o loop -t iso9660 /tmp/image.iso /media/mountpoint
Wie man untypische CD-Images ins ISO-Format konvertiert ist in "Convert X to ISO" erläutert.
Convert X to ISO
Um CD/DVD Images ins ISO-Format zu konvertieren kann man sich folgender Programme bedienen:
BIN/CUE - Bchunk
Beispiel:
bchunk <image.bin> <image.cue> <output-filename>
Binchunk sollte in den Repos sein. Ansonsten kann man es auf der BCHUNK-Homepage laden.
NRG - nrg2iso
Beispiel:
nrg2iso <image.nrg> <output-filename>
Um Images im NRG Format zu konvertieren kann man sich nrg2iso bedienen. Es sollte eigentlich in den meisten Repos verfügbar sein.
CCD - ccd2iso
Beispiel:
ccd2iso <.img filename> <output-filename>
Auch für ccd2iso gilt: in den Repos schauen.
Multiple Firefox/Iceweasel Profiles
Lifehacker published a nice Tutorial on multiple Firefox Profiles for different activities, like Work and Home or something similar.
I'm going to give it a try. So I can have a Default, a Vanilla and a testing environment for Iceweasel.
I should mention that multiple profiles can run simultaneously, which makes it a must-have, at least for me.
Here's a directlink to the extension, which makes Profileswitching very easy. It also adds the current profile's name to the statusbar.
And here's the link to the Lifehacker article.
ID3 Tags auf ID3v2.3 konvertieren
Mein MP3-Player kann prächtigerweise nur ID3-Tags der Version 2.3 anzeigen. Tags in der Version 2.4 werden völlig ignoriert.
Wieso sollte ein Player auch so neue Features wie ID3v2.4 unterstützen? Der Standard ist doch krachneu aus dem Jahr 2000 ( Quelle ) und kaum ein MP3-Track hat diese Version aktiviert.
Um das Problem zu beheben habe ich mir ein CLI-Tool installiert: eyeD3
Durch aufrufen von:
eyeD3 --to-v2.3 /Pfad/*
konvertiert es mir rekursiv alle Files eines Ordners. Durch einen Bug schmiert es allerdings nach irgendwas über 1000 Files ab, also mutet ihm nicht zuviel zu....
Upgrade from Debian to Sidux
Ich habe meine Debian SID Installation auf Sidux umgestellt.
Dadurch erhalte ich für manche kapuuten SID Pakete oder Abhängigkeiten mitunter nen Fix.
Nach dem aktualisieren der Paketquellen installiert man sich das Sidux-Artwork und den Sidux-Kernel und freut sich über eine "neue" Distribution.
Wichtig sind die Sidux-Repos. Die restlichen Quellen sind meine Debian-Quellen.
Wenn man sich im SID-Zweig rumtreibt helfen die stable & testing Quellen das eine oder ander Mal ein Problem zu lösen.
#[MAIN]
deb http://ftp.de.debian.org/debian/ sid main contrib non-free
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ sid main contrib non-free
deb http://ftp.de.debian.org/debian/ testing main contrib non-free
deb http://ftp.de.debian.org/debian/ stable main contrib non-free# DEBIAN experimental
deb http://ftp.de.debian.org/debian/ experimental main contrib non-free
# deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ experimental main# SIDUX Repos Free University Berlin/ spline (Student Project LInux NEtwork), Germany
deb ftp://ftp.spline.de/pub/sidux/debian/ sid main contrib non-free fix.main fix.contrib fix.non-free
deb-src ftp://ftp.spline.de/pub/sidux/debian/ sid main contrib non-free fix.main fix.contrib fix.non-free
Kenai -> Java.net
Eigentlich wollte ich Kenai von Sun als Projekthoster empfehlen, was sich dank der Übernahme durch Oracle allerdings erledigt hat.
Eine ersatzlose Schließung von Kenai wurde allerdings ersatzlos gestrichen ![]()
Soll heißen:
Alle Projekte inkl. der Kenai Management Software sollen in Kürze zu java.net.
Will mal hoffen dass das auch auf die Netbeans-Integration ebenfalls zutrifft.
Java Graph Drawing Librarys
Für ein Uniprojekt bin ich auf der Suche nach Graph-Drawing Librarys in Java. Unsere Projektgruppe wir diese zur diese zur Visualisierung von Java ByteCode Optimierung nutzen.
Gefunden habe ich bis jetzt (gefunden natürlich noch mehr, die gibts wie Sand am Selbigen, gut aussehen sie aber meist nicht
):
Ich werde diese in den nächsten Tagen mal einer genaueren Untersuchung unterziehen. Ergebnisse folgen
SSH/SSL Port Multiplexer
Ein höchst interessantes Tools kann man hier finden. Dabei handelt es sich um SSLH einen Port 443 Multiplexer.
Nach Installation und Konfiguration des kleinen Helfers, lauscht der Server auf Port 443 gleichzeitig, ob es sich um eine eingehende SSL oder SSH Verbindung handelt und bedient die Anfrage mit dem korrekten Dienst.
Dies ist äusserst praktisch wenn man aus befeuerwallten Netzgebieten auf seinen Server zugreifen muss.
Viel Vergnügen.